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“O’zapft is!” – Oktoberfest auch in New York

Oktoberfest im Watermark – Foto: Watermark

Das Oktoberfest kennt man auf der ganzen Welt. Auch in New York hat es einen klangvollen Namen. Zahlreiche Kneipen, Straßenfeste und Biergärten (ja, die gibt es hier auch) zollen der legendären “Wies’n” ihren Tribut.

Watermark, ein großes Restaurant am South Street Seaport, dem alten Hafen in Manhattan, mit viel Platz zum Draußensitzen, bietet in den drei Oktoberfestwochen seine Version des Oktoberfests an – komplett mit 1-Liter-Maßkrügen, Bratwürsten und Brezeln.

Zum Schneider“, die bayerische Wirtschaft des Auswanderes Sylvester Schneider, geht vielleicht am weitesten. Hier kann man an der Manhattaner Stadtautobahn ‘FDR Drive‘ ein echtes Bierzelt besuchen – nicht ganz so groß, wie die in München, aber für lokale Verhältnisse enorm. Es wird mit authentischen Bierzelttischen und Bänken ausstaffiert und auch die Blaskapelle darf natürlich nicht fehlen.

Die Bronx will in Sachen Oktoberfest nicht nachstehen. Die erst sechs Jahre alte Bronx Brewery veranstaltet das “Bronxtoberfest” auf dem Brauereigelände. Sogar einen Maßkrug in limitierter Auflage gibt es zu kaufen.

Auch in Queens wird bereits am 23. September angezapft- beim “Oktoberfest Flushing Style” des Voelker Orth Museum, einem ehemaligen Stadthaus, wo gezeigt wird, wie eine erfolgreiche deutsche Einwandererfamilie in der Zeit des späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts lebte. Da in der Gegend heutzutage viele koreanische Einwanderer leben, hat man sich im Zeichen der Völkerverständigung darauf geeinigt, nicht nur deutsche, sondern auch koreanische Hausmannskost anzubieten.

Mehrere New Yorker Brauereien brauen sogar ein spezielles Oktoberfestbier.

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