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Deutsches Familienunternehmen bekommt wichtigen Auftrag für das U-Bahnsystem

Neue U-Bahn Waggons in New York bekommen ab 2020 Übergänge, wie sie in Bahnen in Deutschland schon weit verbreitet sind. Foto-Hübner

Die U-Bahn von New York gehört zu den ältesten und größten U-Bahnen der Welt. Täglich werden rund 5 Millionen Fahrten gelöst. Viele dieser Passagiere werden in den nächsten Jahren mit der Technik einer Firma aus Hessen in Berührung kommen.

Das Familienunternehmen Hübner ist ein Weltmarktführer bei sogenannten Übergangssystemen, die Zugwaggons ziehharmonikaartig verbinden. Bei den bisher in New York eingesetzten Wägen konnten diese Verbindungen aus technischen Gründen nicht verwendet werden. Bei der nächsten Generation von Waggons hingegen, die 2020 an den Start gehen, können Übergangssysteme eingebaut werden. Es wird laut Hübner das allererste Mal in gesamt Amerika sein, dass solche Technologie verwendet wird.

Über dem Auftragswert des Order, der erst einmal aus 1000 Einheiten besteht, ließ Hübner nicht mehr verlauten, als dass es einer der größten Aufträge in der 72-jährigen Geschichte des Unternehmens sei. Das wohl bekannteste U-Bahn System der Welt auszustatten, ist aber natürlich auch eine große Anerkennung. “Wir sind stolz, die Ausschreibung für diesen bedeutenden Auftrag für uns entschieden zu haben”, freute sich Geschäftsführer Helge Förster. Produziert werden sollen die Übergangssysteme größtenteils im unternehmenseigenen Werk in South Carolina.

Die Möglichkeit, von einem Waggon zum nächsten zu wechseln, erhöht die Sicherheit und, ganz wichtig in New York, es können mehr Passagiere befördert werden, weil alle Wagen zur vollen Kapazität gefüllt werden können.

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