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Electric Lady – im legendären Jimi Hendrix Studio wird auch 2020 noch gerockt

Foto Paul Konz

1968 kauften Jimi Hendrix und sein Manager Michael Jeffery gemeinsam das ehemalige Musiklokal ‘Generation Club‘ im Manhattaner Künstlerviertel Greenwich Village, um es in ein speziell für Hendrix designtes Aufnahmestudio umzuwandeln.

Hendrix wollte ein Studio auf dem letzten Stand der Technik, aber mit entspannendem Ambiente, um seine Kreativität zu fördern. Maler Lance Jost wurde beauftragt, ein psychedelisches Raumthema zu schaffen und Apparate wie Lichtmaschinen, die in verschiedenen Farben – je nach Stimmung – projizieren konnten, wurden geordert.

Foto – Courtesy of Electric Lady

Die Arbeiten gestalteten sich schwierig und es dauerte bis zum 26. August 1970, bis das Studio offiziell eröffnete. Getauft wurde es Electric Lady, angelehnt an Hendrix zwei Jahre vorher veröffentlichtem Album, Electric Ladyland, das heute als eine der wichtigsten Werke in der Rockgeschichte gilt.

Am Tag nach der Einweihung nahm Hendrix ein ruhiges Instrumental auf, das als ‘Slow Blues‘ bekannt ist.  Es sollte seine letzte Studioeinspielung sein. Bald danach machte er sich auf den Weg nach London, wo er am 18. September an einer Überdosis starb.

Foto – Courtesy of Electric Lady

Später wurde Electric Lady in vier Studios unterteilt, es gibt einen Mischraum. Rocklegenden wie Bob Dylan, David Bowie, die Rolling Stones und Led Zeppelin spielten hier in den letzten 50 Jahren, und auch Stars wie Kanye West, Daft Punk oder Christina Aguilera – die Liste setzt sich weiter fort.

Electric Lady ist auf der 52 West 8th Street zu finden (Musikfans müssen es leider bei einem Blick von außen belassen, es werden keine Touren angeboten).

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