Der U-Bahnbetreiber Metropolitan Transit Authority (MTA) gab bekannt, in den nächsten Jahren 2.400 neue U-Bahn Waggons zu kaufen, mehr als der gesamte Bestand der Netze von Chicago und Boston zusammen.
Darunter werden Waggons mit offenen Übergängen sein, wie sie in U-Bahn-Systemen weltweit immer mehr zum Standard werden. Laut Janno Lieber, Chef des U-Bahnbetreibers MTA, ist noch nicht klar, wie vieler solcher Waggons gekauft werden.

Mögliche Vorteile sind, laut Lieber, dass mehr Passagiere in einer Bahn transportiert werden können. Unsicher sei aber, wie stark die Fahrgäste in New York die offene Raumaufteilung nutzen würden, um sich großflächiger zu verteilen, und welche Kapazitätssteigerung wirklich erzielt werden würde. Nachteile seien neue Wartungsanforderungen, unter anderem die Frage, wo und wie diese Waggons angehoben werden müssen, um Zugang zu ihren Unterböden zu erhalten – sowie die benötigten Ersatzteile und deren voraussichtliche Lebensdauer.
Die Angebote der Hersteller müssen bis September eingereicht werden; die Vergabe des Auftrags wird für Anfang 2028 erwartet.






















