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Seit 1945 geschlossen: die Geschichte der Geister U-Bahn Station City Hall in Manhattan

Bild von Erol Inanc

Erol Inanc

Gründer von New York Aktuell

Wenn man mit der U-Bahn-Linie 6 bis zur Endstation Brooklyn Bridge fährt und dann, anstatt auszusteigen, sitzen bleibt, während der Zug die Fahrtrichtung wechselt, fährt man durch die „Geisterhaltestelle“ City Hall. Sie wurde 1904 gebaut und war einer der ersten und schönsten Bahnhöfe im System. Sie sollte ein „Mini“-Grand Central Terminal sein.

Der Bahnhof wurde am 31. Dezember 1945 geschlossen, da sein stark gekrümmter, kurzer Bahnsteig keine längeren, modernen Züge aufnehmen konnte. Die geringe Fahrgastfrequenz – in Verbindung mit der unmittelbaren Nähe zum benachbarten Bahnhof Brooklyn Bridge – machte einen Ausbau ineffizient.

Seit ein paar Jahren erlaubt es der U-Bahnbetreiber, dass man beim Richtungswechsel im Zug bleiben darf, um dieses Stück New Yorker U-Bahn-Geschichte erleben zu können. Wegen der Lichtverhältnisse ist die Sicht leider recht schlecht und die Fahrt dauert auch nur Sekunden.

Wenn man die Station richtig gut sehen will, muss man an einer der Touren teilnehmen, die mehrmals im Jahr stattfinden.

https://newyorkaktuell.nyc/geister-u-bahn-station-city-hall
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